Moscow Mule
Karina und Tonya studieren Anfang der 2000er in Moskau. Ihre Freundschaft ist innig. Sie teilen sich alles, Wohnheim, Männer, Partynächte. Und den Traum, in den Westen zu gehen, denn das Leben in Russland ist schwierig für die, die wenig bis nichts haben, während die anderen den Luxus in Form von dicken Autos und Kaviar genießen. Die jungen Frauen müssen Kompromisse eingehen, ihre Leben driften auseinander, die Träume überschneiden sich nicht mehr, ihre Freundschaft wird brüchig, Karina, die Ich-Erzählerin, schildert mit Sarkasmus und feinem Blick für die Absurditäten ihren Alltag. Der Sound einer jungen russischen Generation im Umbruch wird rasant und lebendig beschrieben.
Bibliographie