Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche

Deutscher Kolonialismus beruhte von Beginn an nicht etwa auf staatlichen Ambitionen, sondern auf Lobbyismus. Schlüssig, unaufgeregt und spannend legt Pieper dar, dass es insbesondere die privatwirtschaftlichen Interessen hanseatischer Kaufleute aus Hamburg und Bremen waren, die die Politik dahingehend beeinflussten und so ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, geprägt von Ausbeutung und Rassismus erschufen, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind. Ein Plädoyer für einen verantwortlichen Umgang mit diesem Teil der deutschen Geschichte!


Bibliographie